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Multimedia-Quickies

Wer Hard- und Software im Griff hat, hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Arbeiten. Kleine Kniffe, Tipps und Tricks, die das Leben einfacher machen.

Bildersuche in Google

In Google können Sie nicht nur die Suche nach Websites oder Texten, sondern auch die Suche nach Bildern eingrenzen. Auf der Google-Startseite finden Sie rechts oben die Option «Bilder». Klicken Sie darauf, es öffnet sich die Bildersuche. Jetzt geben Sie den Suchbegriff ein. Unter der Eingabezeile stehen eine Reihe weiterer Optionen zur Verfügung. Unter «Einstellungen», «Erweiterte Suche» lassen sich Suchbegriffe kombinieren oder bestimmte Begriffe ausschliessen. Ausserdem bestimmen Sie Parameter wie Bildgrösse, Farbe, Schwarzweiss, Bildformat oder Bildtyp.

Wenn Sie nicht so viele Einstellungen verändern wollen, geht es auch direkter. Direkt unter der Suchzeile steht ganz rechts die Option «Suchfilter». Hier definiert man die Parameter für Bildgrösse, Farbe, Nutzungsrechte, Typ und Zeit.

Mehrere PCs an Monitor, Maus und Tastatur anschliessen

Wer mit dem Firmen-Notebook täglich mehrere Stunden im Homeoffice arbeitet, würde vielleicht gerne den grossen 24-Zoll-Monitor sowie Maus und Tastatur nutzen. In ergonomischer Hinsicht ist das ohnehin besser. Doch wie lässt sich das bewerkstelligen, ohne ständig Kabel umstecken oder ein zweites Maus-Tastatur-Set anschliessen zu müssen?

Im Prinzip ist das kein Problem, denn dafür gibt es Umschalter oder Switches. Das sind kleine Kästchen, mit denen sich mehrere PCs oder Notebooks an ein Maus-Tastatur-Set anschliessen lassen. Sie benötigen also nur eine Maus und eine Tastatur, können aber mehrere PCs damit steuern. Auf der Vorderseite des Kästchens werden Maus und Tastatur über USB eingesteckt, auf der Rückseite führen die entsprechenden USB-Kabel jeweils zu den verschiedenen PCs und Notebooks. In der Regel befindet sich auf der Oberseite des Kästchens eine Taste. Damit schaltet man zwischen den Rechnern hin und her. Eine LED zeigt an, welcher Rechner gerade angeschlossen ist. Je nach Ausführung lassen sich zwei, drei oder sogar vier Computer anschliessen.

Ein Problem könnte auftauchen, wenn Sie ein sehr kompaktes Firmen-Notebook haben, das nur zwei USB-Ports hat. Da der Switch auch einen USB-Anschluss am Notebook belegt, kann es passieren, dass nun plötzlich ein Anschluss fehlt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sie für Videokonferenzen bereits ein USB-Headset angeschlossen haben und einen weiteren Anschluss für eine externe Festplatte oder eine gute Webcam benötigen. Auch dafür gibt es eine Lösung, die sogenannten USB-Hubs. Auch dies sind kleine Kästchen, die an einen USB-Port mit mehreren Geräten verbinden. Im Prinzip also eine Art Steckdosenleiste für USB. Achten Sie darauf, dass sie für das schnelle USB 3.0 – erkennbar an den Anschlüssen mit der blauen Zunge – am besten auch einen Hub mit USB 3.0 nehmen.

Bleibt die Frage, wie man den grossen Monitor mit zwei oder mehr PCs verbindet. Auch hierfür gibt es Umschalter, bei denen eine Taste zwischen den angeschlossenen Computern umschaltet. Vielleicht ist das aber gar nicht nötig. Prüfen Sie erst einmal die Anschlüsse auf der Rückseite des Monitors. Neuere Modelle verfügen in der Regel auch über USB-C- und HDMI-Buchsen. Wenn Sie Glück haben, hängt der Heim-PC am klassischen VGA- oder DVI-Anschluss (rechteckige Stecker mit vielen kleinen Pins). Dann haben Sie wahrscheinlich noch einen HDMI-Anschluss frei. Da Notebooks in der Regel über HDMI verfügen, können Sie den Mobilrechner einfach über ein HDMI-Kabel an den Monitor anschliessen. Falls das aber nicht möglich ist, benötigt man auch hier einen Umschalter. Da es für Monitore mehrere Anschlusstypen gibt (VGA, DVI, HDMI, USB-C, Display-Port) sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass der Umschalter sowohl für den Monitor als auch die anzuschliessenden PCs die richtigen Buchsen bereithält.

Alternativ gibt es noch Adapter, die beispielsweise den USB-C-Port am Notebook mit der VGA-Buchse des Monitors verbinden. Das kann jedoch problematisch sein, da diese Adapter Strom benötigen und der USB-C-Ausgang des Notebooks unter Umständen überlastet wird. Die Lösung mit dem Switch ist meistens sicherer.

Das Verkabeln von Monitor, Maus-Tastatur-Set und den PCs ist vielleicht etwas umständlich, doch es lohnt sich. Sie können im Homeoffice bequem Ihren gewohnten Monitor mit Maus und Tastatur nutzen und schalten bei Bedarf einfach zwischen Heim-PC und dem Firmen-Notebook um.

Professionelles Audio-Recording mit dem Smartphone

Wenn Sie mit dem Smartphone Ton aufnehmen wollen, reicht in den meisten Fällen der eingebaute Audio-Recorder. Sowohl in Apples iPhone als auch in Android-Smartphones sind diese als App vorinstalliert. Da diese aber auf die eingebauten Mikrofone der Smartphones angewiesen sind, ist die Klangqualität nicht wirklich gut.

Abhilfe schaffen externe Mikrofone. Solche Geräte gibt es von Sennheiser, Shure oder Rode, um nur die bekanntesten Hersteller zu nennen. Angeschlossen werden die Mikros beim iPhone über die Lightning-Buchse, bei Android-Smartphones via USB. Diese Mikros gibt es zum einen als Mini-Variante mit Clip zum Anstecken an die Kleidung oder auch als grosse Ausführung mit Tischstativ. Damit werden beispielsweise die Aufzeichnung von Podcasts oder Interviews in professioneller Qualität möglich. In der mitgelieferten App stellen Sie den Mikrofonpegel und die Richtcharakteristik ein.

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Mehmet Toprak ist freischaffender Journalist.

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