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Wer Hard- und Software im Griff hat, hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Arbeiten. Kleine Kniffe, Tipps und Tricks, die das Leben einfacher machen.

Guter Ton bei Video- und Telefonkonferenzen

Müssen Sie mit Ihren Kollegen häufig an Video- oder Telefonkonferenzen teilnehmen? Nervt Sie die schlechte Tonqualität? Dann schlagen Sie vor, dass sich alle Kollegen Headsets besorgen. Hier ist die Begründung.
Schlechte Tonqualität hat mehrere Ursachen. Zum einen wird die Stimme bei der Übertragung nicht nur digitalisiert, sondern auch komprimiert, damit die Audiosignale weniger Bandbreite beanspruchen. Das lässt sich nicht ändern. Die zweite Ursache aber ist die Umgebung, in der die Teilnehmer sprechen. Räume ohne Teppich, Polstermöbel, Vorhänge und Zimmerpflanzen sind akustisch kaum gedämpft und haben deshalb diesen halligen Sound, der die Sprachverständlichkeit verschlechtert und längeres Telefonieren so unangenehm macht. Das in Corona-Zeiten beliebte Homeoffice in der Küche ist deshalb soundtechnisch gesehen eher ungünstig. Wer ausserdem das im Notebook eingebaute Mikrofon nutzt, ist meistens mehr als 50 Zentimeter vom Mikro entfernt, dementsprechend ist die Stimme auch akustisch weiter weg, was die Tonqualität zusätzlich beeinträchtigt.
Wer nicht die Möglichkeit hat, ein weniger halliges Zimmer für die Videokonferenz zu wählen, sollte ein externes Mikrofon oder gleich ein gutes Headset wählen. Hier ist das Mikro nah am Mund und fängt deshalb kaum Hall auf. Zudem haben die Mikros im Headset eine starke Richtcharakteristik und unterdrücken Hintergrundgeräusche. Sie nehmen also nur die Stimme auf und lassen Hall und Hintergrundgeräusche weg. So ist die Stimme besser und klarer zu hören. Wenn alle Telefon- und Videopartner das so machen, werden Gespräche übers Web wesentlich angenehmer.

Neue Suchtipps für Google

Nach den Tipps in der Januar-Ausgabe kommen hier neue Tipps, die das Suchen in Google beschleunigen.
Wenn Sie nur Infos von einer bestimmten Homepage suchen, dann geben Sie den Namen dieser Homepage und davor «site:» ein. Suchen Sie beispielsweise nach Karriere-Themen auf Miss Moneypenny dann geben Sie ein: «Karriere site:missmoneypenny.ch» (ohne Anführungszeichen).
Wenn Sie die Suche auf eine bestimmte Domain – das sind die drei Buchstaben hinter dem eigentlichen Namen der Website – beschränken wollen, dann geben Sie nach «site:» den Namen der Domain ein. Die Suche nach «Veranstaltungskalender site:.ch» (ohne Anführungszeichen) zeigt dann beispielsweise nur Veranstaltungen in der Schweiz.
Suchen Sie nur innerhalb eines bestimmten Zahlenbereichs? Geben zwei Punkte  zwischen den Zahlen ein. Beispiel: «Shop Diktiergerät CHF150..CHF300» (ohne Anführungszeichen).
Wollen Sie die Suche nach einem bestimmten Begriff auf die sozialen Netzwerke beschränken, dann ergänzen Sie «@twitter» oder «@facebook» nach dem Suchbegriff. Wollen Sie also wissen, was Roger Federer derzeit auf Twitter macht, dann geben Sie ein: «federer@twitter» (ohne Anführungszeichen) ein. Dann bekommen Sie Links zu den Tweets von Roger Federer auf Twitter.

iPhone: Individueller Vibrationsalarm

Nicht nur die Klingeltöne, auch der Vibrationsalarm lässt sich an bestimmte Anrufer anpassen. Dabei wird für den jeweiligen Anrufer ein eigenes Muster beim Vibrationsalarm eingestellt. Sieben Versionen sind vorinstalliert.
Nachdem Sie den Kontakt aufgerufen haben, wählen Sie rechts oben «Bearbeiten», «Vibration» und wählen Sie dann eine Version aus. Unter «Neue Vibration erstellen» lassen sich auch eigene Muster für Vibrationsalarme erstellen und mit einem bestimmten Kontakt verknüpfen.

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Mehmet Toprak ist freischaffender Journalist.

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