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Life Hacks zum besseren Lernen

Selbst wer nicht Karriere machen sondern einfach nur up to date bleiben will, muss heutzutage immer wieder Neues dazulernen. In der nächsten Ausgabe von Miss Moneypenny dreht sich deshalb alles um Weiterbildung im Job und damit Sie gut für Ihr nächstes Lernprojekt gerüstet sind, gibts hier schon vorab ein paar Life Hacks zum besseren Lernen!

1. Das Warum kennen
Warum genau lernen Sie eigentlich, was Sie gerade lernen wollen? Brauchen Sie einen Abschluss für ein berufliches Ziel? Möchten Sie sich mit anderen Menschen in einer fremden Sprache verständigen können? Lernen Sie einfach nur für sich selbst? Möchten Sie sich beweisen, dass Sie es können? Egal, welches Ziel Sie haben: bewiesen ist, dass wir besser lernen, wenn wir wissen warum.

2. Planung ist fast alles
Machen Sie sich einen Lernplan. Das gilt für das Lernen vor einer Prüfung genauso wie für einen Kurs, der langfristig angelegt ist. Verschaffen Sie sich erstmal einen Überblick, dann können Sie den Lernstoff unterteilen und sich Zwischenziele setzen. Der Lernstoff ist dann kein Marathon mehr, sondern eine Tour in kleinen Etappen. Und die können Sie sich dann ganz in Ruhe genehmigen, eine nach der anderen.

3. Zeit zum Lernen, Zeit zum Leben
Gerade wer mitten im Leben etwas Neues lernt, hat meist noch einen Job, Partner und/oder Familie, Freunde und Hobbys. Das Lernen wird dann irgendwo dazwischen gequetscht – mit mässigem Erfolg. Besser ist es, sich feste Lernzeiten in den Kalender einzutragen, die genauso strikt blockiert sind wie die Arbeitszeit oder der Sporttermin. Dann hat plötzlich alles seine Zeit – das Lernen ebenso wie das Leben oder Arbeiten.

4. Lernen Sie mit Ihrem Biorhythmus
Jeder Mensch hat eine Zeit, in der er besonders produktiv ist und sich gut konzentrieren kann. Für die eine ist das der frühe Morgen, wenn noch alle schlafen, die andere lernt am besten abends, wenn alles wieder ruhig wird und der Tag hinter ihr liegt. Wer es schafft, seine Lernzeiten an seinen Biorhythmus anzupassen, lernt besser.

5. Der Flugmodus ist Ihr Freund
Schalten Sie während Ihrer Lernzeiten Ihr Handy auf Flugmodus und stellen Sie auch alle Benachrichtigungen am Laptop aus, wenn Sie ihn zum Lernen brauchen. Und auch Kollegen, Partner oder Kinder können lernen, Ihre Lehrzeiten zu respektieren. Sie wissen ja, wann Sie wieder erreichbar sind.

6. Abwechslung bringt’s
Lange ging die Wissenschaft davon aus, dass es verschiedene Lerntypen gibt: Den Auditiven, der am besten lernt, wenn er etwas hört, den Visuellen, der die Dinge am besten lernt, wenn er sie vor sich sieht und den motorischen, der sich für den besten Lernerfolg bewegen muss. Dass es verschiedene Lerntypen gibt stimmt zwar nach wie vor, aber mittlerweile geht die Wissenschaft davon aus, dass es am besten ist, wenn man unabhängig vom eigenen Lerntyp alle verschiedenen Lernmethoden nutzt. Also mischen Sie sich Ihren persönlichen Lern-Cocktail: Lesen Sie sich etwas vor, zeichnen Sie Mindmaps oder halten Sie Mini-Vorträge im Laufen – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, je abwechslungsreicher Sie lernen umso besser.

7. Pausen sind notwendig
Wer länger am Stück lernt, sollte regelmässig eine Pause machen. Das Gehirn braucht das, um nicht müde zu werden und das neu gelernte richtig einzusortieren. Das geht gut mit der 25:5 oder 50:10 Methode. Lernen Sie 25 oder 50 Minuten am Stück und machen Sie dann konsequent fünf oder zehn Minuten Pause. Nach spätestens vier Stunden ist dann eine längere Pause angesagt: Verlassen Sie Ihren Schreibtisch, gehen Sie raus oder wenigstens in einen anderen Raum und machen Sie etwas ganz anderes.

8. Der unterschätzte Spick-Zettel
Machen Sie sich beim Lernen einen Spick-Zettel, und zwar handschriftlich. Schreiben Sie alles auf, was für die Lektion der gerade anstehenden Lernzeit wichtig ist. Am Ende fassen Sie das nochmal zusammen und komprimieren es so, dass es auf einen Spickzettel passt. Den lesen Sie dann am besten abends vor dem Schlafen nochmal durch und Sie werden ihn ganz sicher in der Prüfung gar nicht brauchen.

9. Testen Sie sich selbst!
Gibt es für Ihren Prüfungsstoff Probeklausuren oder frei verfügbare Tests? Wenn ja machen Sie sie! Dann finden Sie nicht nur heraus, ob Sie den Stoff schon können, sondern Sie wiederholen ihn auch auf eine unterhaltsame Weise. Und kein Wissen bleibt länger im Kopf, als das oft wiederholte.

10. Gönnen Sie sich etwas!
Belohnungen wirken positiv auf die Motivation und auf das Gehirn. Denn das merkt sich, dass es für erledigte Aufgaben etwas bekommt. Wie Sie sich belohnen, können Sie selbst entscheiden, aber die Belohnung sollte Ihnen wirklich gut tun. Und es ist wichtig, dass die Belohnung regelmässig kommt, zum Beispiel nach jedem Zwischenziel oder nach durchgehaltenen Lernzeiten.

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