Office & Life Hacks

Life Hacks für Konzentration und den richtigen Flow 

Das Telefon klingelt, E-Mails landen im Minutentakt im Posteingang und in Ihrem Büro geben sich Ihre Arbeitskollegen die Klinke in die Hand. Sich zu konzentrieren, fällt oft schwer. Dabei ist Konzentration wichtig, um in den sogenannten Flow zu kommen. Ein paar Tipps können Ihnen dabei helfen. 

Jeder kennt diese Tage: Man arbeitet an verschiedenen Baustellen gleichzeitig, ständig kommt etwas Neues dazu, man beantwortet Fragen, schreibt Mails… Am Ende des Tages fühlt sich das oft sogar gut an, denn man hat unglaublich viel geschafft und war ununterbrochen beschäftigt. Ununterbrochen? Das stimmt leider nicht wirklich. Und das ist auch der Grund, warum sich solche Tage schal anfühlen, wenn sie sich häufen. Denn in einen wirklichen Flow kommt nur, wer sich konzentriert einer Sache widmen kann. Und nur mit dem Flow kommt langfristig das Gefühl auf, wirklich produktiv gewesen zu sein. Hier deshalb ein paar Tipps für konzentrierteres Arbeiten: 

Aktiv gestalten statt passiv reagieren

Die grösste Hürde auf dem Weg zum konzentrierten Arbeiten sind keineswegs die anderen, meist stehen wir uns einfach selbst im Weg. Denn auch wenn es oft nicht so aussieht: Jeder kann selbst entscheiden, ob, wann und von wem er oder sie sich unterbrechen lässt. Entschieden Sie also einfach, dass jetzt die Zeit für konzentriertes Arbeiten ist und kommunizieren Sie das klar. Am besten vorab. Spätestens nach einer Weile werden Kollegen und Chefinnen das akzeptieren. Auch, weil Ihre Ergebnisse besser werden und Sie weniger Fehler machen. 

Fokussieren statt Ablenken 

Neben der Tastatur liegt das Handy, auf dem Desktop ploppen die neusten Mails auf, das Telefon klingelt – so kann sich niemand wirklich konzentrieren. Schalten Sie Benachrichtigungen aus, packen Sie das Handy in die Tasche und schalten Sie das Telefon aus. So schaffen Sie sich einen ungestörten Raum, in dem Sie sich wirklich auf das fokussieren können, was Sie gerade tun wollen.

Musik oder Stille statt Störgeräusche

Das eigene Telefon ausschalten nützt nichts, wenn das der Kollegin ständig klingelt. Gerade im Grossraumbüro kann man nicht alle Störgeräusche von aussen abschalten. Aber man kann sie ausblenden, indem man Kopfhörer aufsetzt. Entweder, um Musik zu hören, die die Konzentration fördert oder um mit so genannten Noise-Cancelling-Kopfhörern komplette Stille zu geniessen. Ein kleiner, aber wirkungsvoller Nebeneffekt ist, dass man mit Kopfhörern deutlich signalisiert, dass man gerade nicht gestört werden möchte. 

Zeitslots statt Planlosigkeit

Gerade wenn Sie mehrere Dinge quasi parallel erledigen müssen, lohnt sich eine penible Zeitplanung. Weisen Sie jeder Tätigkeit einen konkreten Zeitslot zu und halten Sie sich daran. Je nach Tätigkeit können die Slots sogar sehr kurz sein. Wer zum Beispiel genau festlegt, dass er sich von 10.00 bis 10.15 Uhr der Beantwortung einer komplizierteren Mail widmet, hat sie danach ganz sicher vom Tisch. 

Lockern statt anspannen

Sie fühlen sich gestresst und angespannt? Dann machen Sie eine kurze Pause. Und zwar eine bewegte. Laufen Sie einmal um den Block, lassen Sie die Arme kreisen, bewegen Sie sich einfach mal kurz, bevor Sie sich einer Aufgabe widmen. Auch wenn Sie dadurch ein paar Minuten verlieren, Sie holen sie durch bessere Konzentration ganz sicher wieder rein.

Singletasking statt Multitasking

Sie ahnen es sicher schon: Multitasking ist der grösste Feind der Konzentration. Mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, funktioniert nicht so gut, wie einzelne Aufgaben nacheinander anzugehen. Werden Sie also zum Singletasking-Profi: Machen Sie immer eins nach dem anderen, das dann aber wirklich konzentriert. 

Luft holen statt Dampf ablassen 

Gerade wenn es stressig zugeht und man das Gefühl hat, die Kontrolle zu verlieren, möchte man manchmal nur noch schreien. Das kann helfen, aber effektiver ist diese ganz einfache Übung: Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Atmen Sie jetzt langsam und bewusst ein und aus. Spüren Sie aktiv dem Atem nach, wie er von der Nase, in die Brust und vielleicht bis in den Bauch fliesst und wieder hinaus. Nehmen Sie auf diese Weise zehn Atemzüge und zählen Sie mit. Das dauert keine Minute, geht zur Not auch auf dem WC und wirkt Wunder. 
 

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