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Miss Moneypenny Dossier
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Home Office (Nr. 16)

Home Office ist eine von verschiedenen Möglichkeiten, das Potenzial der Belegschaft gut auszuschöpfen. Jede Unternehmung wird abwägen müssen, wieweit sie im Angebot von Arbeit ausserhalb der Firma gehen will. Die Kommunikations- und Informationstechnologie hat das Feld für Telearbeit und Werken am häuslichen Arbeitsplatz längst weit geöffnet. Die grösste Herausforderung liegt deshalb nicht in der Bereitstellung eines Tele-Netzwerks und der Arbeitsmittel – sie liegt bei der Fachkompetenz und der Fähigkeit des Menschen zur Wahrnehmung von Eigenverantwortung sowie beim Grundvertrauen der Firmenverantwortlichen in ihre Mitarbeitenden. Das vorliegende Dossier zeigt die Handlungsfelder auf, die bei der Einführung oder Handhabung von Home Office und Telearbeit zu beachten sind. Es wird zum Ausdruck gebracht, dass zur Hauptsache menschliche Werte wie Loyalität, Identifikation mit dem Unternehmen, Eigendisziplin, Vertrauenswürdigkeit und Kommunikationskompetenz zählen.
 

Inhaltsverzeichnis

- Editorial
- Exkurs zur Heimarbeit
  Vom Zunfthandwerk zum Verlagssystem
  Industrialisierung
- Erhebliches Entwicklungspotenzial
  Erweiterte Wertschöpfung durch Home Office und Telearbeit
- Firmenphilosophie
  Voraussetzungen zum Angebot von Home Office
  Datenschutz
- Rechtliche Grundlagen
  Arbeitsrecht
  Arbeitszeit
  Akkordlohn
- Voraussetzungen für Home-Office-Arbeit
  Fachkompetenz und Betriebskenntnisse
  Loyalität
  Zuverlässigkeit
  Schlummerndes Potenzial
- Die Gestaltung der Arbeitszeit
  Arbeitszeiterfassung
  Pensum, Beschäftigungsgrad
- Kommunikation, Koordination und Führung auf Distanz
  Die soziale Einbindung
- Infrastruktur im Home Office
  Arbeitsmittel
- Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit
- Home Office in besonderen Situationen
  Temporäre Einschränkungen in der Mobilität
  Crowdsourcing und Outsourcing
- Vereinbarung Home Office bzw. Telearbeit
  Musterreglement für Home Office
  Voraussetzungen zum Angebot von Home Office
- Stimmen aus der Praxis
  Umfrage bei verschiedenen Firmen
  Ammann Schweiz AG
  Berner Kantonalbank
  Bystronic Laser AG
  Post CH AG
  Microsoft Schweiz GmbH
  Die Mobiliar
- Quellenverzeichnia
 

1. Auflage 2017, 58 Seiten

Richard Bobst stand bis 1984 im Lehrberuf als Primar- und Sekundarlehrer. Dann stieg er als Redaktor bei der Solothurner Zeitung in den Journalismus ein. Später vertiefte er als Redaktionsleiter des «Langenthaler Tagblatt» und der «Berner Rundschau» Themen rund um die Stärken und Unzulänglichkeiten von Menschen im Umfeld von Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur und gesellschaftspolitischen Themen. Der Umgang mit Medien, die Prinzipien der Kommunikation, Arbeit unter Zeitdruck, die Verdichtung von grossen Informationsmengen zu klar verständlichen und nachvollziehbaren Aussagen waren für ihn bedeutende Erfahrungsfelder, die er in seiner späteren Tätigkeit im Human Resources Management zum Tragen bringen konnte. 1991 wechselte er in die Maschinenindustrie. Bei den Ammann Unternehmungen Langenthal wirkte er vorerst als Ausbildungsleiter und dann mehr als 20 Jahre als Leiter Personal. Er konnte seine pädagogischen und methodischdidaktischen Kompetenzen im Berufsbildungsbereich des internationalen Unternehmens nutzen, stand doch die Berufsbildung auch in seinem Verantwortungsbereich. In der Ombudsrolle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerschaft beriet und begleitete er Menschen in Personal- und Führungsfragen, insbesondere in herausfordernden Situationen. Leadership, Change- und Konfliktmanagement, betriebswirtschaftliches Denken und Handeln und die Pflege der Sozialpartnerschaft sind seine Kernkompetenzen. Seit seiner Pensionierung wirkt Richard Bobst als Mitinhaber und selbstständiger Kommunikations- und Personalberater der Polynetwork AG in Arlesheim.

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