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Multimedia-Quickies

05.07.2017

Wer Hard- und Software im Griff hat, hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Arbeiten. Kleine Kniffe, Tipps und Tricks, die das Leben einfacher machen. 

Excel: Ausgewählte Zelleninhalte verstecken

Nicht immer soll eine ganze Mappe vor neugierigen Blicken geschützt werden, manchmal sind es nur ein paar Zellen, deren Inhalte niemand sehen soll. Eine Standardfunktion zum Verbergen ausgewählter Zellinhalte gibt es bei Excel nicht, aber mit einem Umweg kann man sie trotzdem verstecken:

  1. Markieren Sie die Zelle, die sie verbergen wollen und klicken Sie auf den Programmstarterpfeil auf dem Register Start, Gruppe Zahl.
  2. Wählen Sie im aufklappenden Dialog das Register Zahlen, Kategorie Benutzerdefiniert.
  3. Markieren Sie rechts eine Zahl und tippen Sie statt Ihrer drei Semikolon ein.
  4. Bestätigen Sie.
  5. Das Format wird zugewiesen, die Zellen sehen aus als wären sie leer. In der Bearbeitungszeile ist der Inhalt weiter zu sehen.

 

So stoppt man nervige Zappel-GIFS im Browser

Anfangs waren sie noch lustig, mittlerweile sind sie ein Fluch: Animierte Gifs, die mit ihrer Zappelei jede Konzentration verhindern. Und man kann sie auch kaum noch am abspielen hindern, zumindest nicht mehr so einfach wie früher. In den gängigsten Browsern geht es so:
Internet Explorer und Microsoft Edge: Hier fahren Sie einfach mit dem Mauszeiger über das GIF und drücken Sie die ESC-Taste.
Firefox: Hier hilft das Add-On «Toggle Animated GIFs». Nach dem Installieren können Sie ein GIF mit der Tastenkombination CTRL + M anhalten.
Google Chrome: Auch Google Chrome braucht eine Erweiterung zum Stoppen der Animationen. Sie nennt sich «Animation Policy» und ist nach dem Installieren als Blitz neben der Adressleiste zu sehen. Klickt man den Blitz an, kann man zwischen drei Varianten auswählen: «Immer abspielen», «Nie abspielen» und «nur einmal abspielen». Manuell stoppen kann man die GIFS in Chrome aber nach wie vor nicht.

Windows-Kontrastmodus hilft bei Gegenlicht

Auf den meisten Notebook-Bildschirmen ist bei Gegenlicht nichts mehr zu erkennen. Hier leistet Windows mit dem fast unbekannten «Kontrastmodus» Abhilfe. Ist dieser aktiviert, passt sich die Darstellung des Bildschirm-Inhalts an schwierige Lichtverhältnisse an. Der Modus verändert die Anzeige von Farben, Schriftarten, Symbolgrössen, Abstände und Rahmen. Nicht erschrecken: Unter normalen Bedingungen sieht die Einstellung sehr unansehnlich aus, bei Gegenlicht sorgt sie aber tatsächlich für höhere Lesbarkeit. Aktivieren und auch deaktivieren lässt sich der Modus mit der Tastenkombination ALT links + Umschalten links / Shift links + Druck.