Business-Reisen

Die schicken Chalets

Kategorie: Reisen | Text: Stefanie Schnelli | 06.12.2016

Den Charme und die Gemütlichkeit von Chalets, die Leichtigkeit und Raffinesse von moderner Architektur – das ist Alpenchic. Die perfekte Umgebung, um für ein paar Tage aus dem Arbeitsalltag auszubrechen und trotzdem fleissig zu sein.  

Das neue «Huus» in Gstaad

Seit Anfang Dezember hat Gstaad ein weiteres, neues Schmuckstück. Das ehemalige Steigenberger Hotel hat ­seine Türen als «Huus Gstaad» wiedereröffnet. Das Viersterne-Superior-Haus will alte Zöpfe abschneiden, und so erinnert ausser der schönen Hülle von neun verbundenen Chalets nichts mehr an die alten Tage. Dafür gibt es ein neues Konzept: So viel Aktivitäten und Extras wie möglich sollen im Zimmerpreis inbegriffen sein. Auch ist ein Basecamp für die verschiedensten Outdoor-Aktivitäten gleich im Haus. Passt zum locker-lässigen Ambiente des «Huus». Für Seminare, Meetings, Konferenzen und Co. steht ein 700 m2 grosser, vom regulären Hotelbetrieb abgekoppelter moderner Business-Bereich zur Verfügung.

Räume: 7 (bis zu 250 Personen), 136 Zimmer und Suiten
Plus: Der nigelnagelneue Business-Bereich, unter ­anderem mit einem Grotto, einer hinter dicken Eisen­türen verborgenen ehemaligen Mine oder dem Chalet im Naturgarten. Dort gibt es Fondue über offenem ­Feuer und im Sommer Spezialitäten vom Grill.

Das doppelte Heidi

Die Hamilton Lodge gibt es gleich zweimal: das Berghotel Hamilton Lodge & Spa auf 2100 Metern über Meer in der autofreien Region Belalp und die jüngere Schwester, die 2012 auf dem Rinderberg eröffnete Hamilton Lodge Zweisimmen. Gemeinsam sind den beiden ihre idyllische, ruhige Lage und ihr gemütliches, heimeliges Ambiente, das dem Haus auf der Belalp den Übernamen Heidihotel eingebracht hat. Getreu dem Motto «Feels like Home» gehören Hirschgeweihe, ein schöner Kamin und regionale Materialien zur Handschrift der Hotels. Auch arbeiten kann man in beiden, wobei die Lodge in Zweisimmen mehr Seminarräume zur Verfügung hat.

Räume (Zweisimmen): 3 (bis zu 24 Personen, ­exklusive Miete bis 40 Personen), 24 Zimmer
Plus: Beide Lodges können auch exklusiv gemietet werden, die Ruhe und die Liebe fürs Detail, 
die sie ­auszeichnet.

Brainstorming im Hotelwald

Der AGemütlich, ganz ohne Kitsch: Das Hotel de Rougemont in der Nähe von Gstaad interpretiert Alpenchic geradlinig und modern. Nach einem umfassenden Umbau ist das Haus seit dem Winter 2014 ein Bijou im Chalet-Stil. Dieser zieht sich auch durch das Konferenzzimmer, wo Ideen statt auf Flipcharts mit Kreide auf Schiefertafeln, die in die alten Holzwände eingelassen sind, festgehalten werden können. Natürlich stehen auch alle ­modernen Hilfsmittel zur Verfügung. Sollten die Gedanken nicht wie gewünscht fliessen, gibt es einen eigens dafür eingerichteten Brainstorming-Raum, der an einen Wald ­erinnert. In ihm lässt es sich dank Oberlicht fast wie unter freiem Himmel meditieren, plaudern oder einfach sinnieren.

Räume: 2 (bis 60 Personen), 33 Zimmer und Suiten
Plus: Die Lobby-Lounge-Bar für Pausen und eine Er­frischung nach der Arbeit, die enge Verbundenheit mit der Natur und der Region.
 

Dem Himmel so nah

Wer nah am Himmel ist, hat es ins Paradies nicht mehr weit. Zumindest nicht auf dem Suvrettahügel bei St. Moritz. Von der Bergstation Suvretta / Chasellas dauert der Spaziergang ins «el paradiso» keine zehn Minuten. Das Berg­restaurant mit Grill und Club liegt vorteilhaft an einem Sonnenhang, 2181 Meter über Meer, mit grandioser Aussicht auf die Alpen und die Oberengadiner Seen. «Close to heaven» ist denn auch der Slogan des Lokals mit zwei grossen Sonnenterrassen. Im Winter muss man sich die Plätze dort mit Skifahrern teilen. Im Sommer kann man Teile des Res­taurants oder den Club tagsüber auch exklusiv mieten. Und für private Besprechungen mit Sonne im Gesicht empfehlen sich die hübschen Strandkörbe. 

Räume: Restaurant, Club und Lounge (bis zu 340 Personen)
Plus: Die einzigartige Umgebung und die Infrastruktur, wo die Gäste in der Küche des «el paradiso», in der Patisserie oder am Bison Grill selbst ein Teil des Programms sind. 

Das kleine Dorf in Zermatt

Das Cervo in Zermatt ist der perfekte Beweis dafür, dass Arbeitsräume durchaus heimelig und  wohnlich sein können und trotz passender Infrastruktur nicht an langweilige Büro­räume erinnern müssen. Der schöne Mix zwischen alpiner Einfachheit mit viel Holz und Stein und leichter, moderner Architektur zieht sich durch das gesamte Resort mit zwei Restaurants, einer Lounge, einer Bar und sechs Chalets mit je einem Spa. Die Lage am Hang über den Dächern von Zermatt verspricht Ruhe und Abgeschiedenheit, fernab von Hektik und Dresscodes, aber mit den inspirierenden Blick aufs Matterhorn. Kurz: Es ist alles da, was es für schöne Ferien oder ein erfolgreiches Seminar oder Meeting braucht.

Räume: 6 (bis zu 40 Personen) 
Zimmer: 6 Chalets mit 36 Zimmern
Plus: Die grosse Flexibilität der Seminarräumlichkeiten: Von einem klassischen Meetingraum über eine Stube bis zum privaten Chalet ist alles möglich.

 

Text: Stefanie Schnelli | Weitere Artikel von Stefanie Schnelli

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